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Erbbauzins

Der Erbbauzins ist ein wichtiger Teil des Erbbaurechts.
Im Zuge des Erbbaurechts ist es möglich ein Eigenheim auf einem Grundstück zu bauen, das dem Eigentümer nicht gehört. Nach dem Erbbaurecht pachtet der Bauherr das Grundstück, meist von Städten und Gemeinden aber auch z.B. von Privatpersonen, und kann es dann wie sein Eigentum nutzen. Nach einem vorher bestimmten Zeitraum fällt das Grundstück wieder an den Eigentümer zurück. Der Erbbauzins ist somit eine Art Pacht, die sich an dem Wert des Grundstücks orientiert, variierend üblicherweise zwischen 1-5% des Verkaufswertes. Im Normalfall wird der Erbbauzins einmalig zu Beginn vertraglich festgehalten, moderne Verträge enthalten aber auch oft Anpassungsklauseln.
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