« Back to Glossary Index

Kaufvertrag

Grundsätzlich ist der Kaufvertrag ein zwischen zwei Parteien geschlossener Vertrag zum Zwecke des Eigentumswechsels. In aller Regel ist er geknüpft an eine Zahlung durch den Käufer und er muss zwischen beiden Parteien einvernehmlich geschlossen werden, um wirksam zu sein.
Anders als beim einfachen Kaufvertrag ist für den Kauf eines Grundstücks oder eines Hauses mit Grundstück der Gang zum Notar erforderlich. Dieser ist notwenig, um eine notarielle Beurkundung durchführen zu lassen und dann den Eintrag ins Grundbuch veranlassen zu können. Dieser Verfahrensweg ist beim Kauf von Immobilien zwingend vorgeschrieben – ein einfacher schriftlicher Kaufvertrag wäre beim Kauf eines Grundstücks oder beim Hauses vor dem Gesetz nichtig. Der Notar begleitet den Eigentumsübergang und die vereinbarte Kaufpreiszahlung. Er kann dabei auch als Treuhänder fungieren und ein sogenanntes Notaranderkonto zum sicheren Geldtransfer und zur Eigentumssicherung des Käufers führen. Falls der Notar von der jeweils anderen Seite beauftragt wurde, empfiehlt es sich durchaus, den Vertrag nochmals von einem unabhängigen Anwalt oder Notar prüfen zu lassen – denn es gilt: unterschrieben ist gekauft!

« Back to Glossary Index